Häufig gestellte Fragen und Informationen

Bestellung & Lieferzeiten

FAQ Bestellung & Lieferzeiten

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FAQ Zahlung & Versand

Zahlung & Versand

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Ja, Du hast die Möglichkeit die im Online-Shop bestellte Ware vor Ort in der Senserbergstraße 58, 82256 Fürstenfeldbruck abzuholen. Die Ware wird nach der Bestellung verpackt und wir benachrichtigen Dich per Mail sobald sie abholbereit ist.

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Wenn wir Deine Artikel versandfertig machen, schicken wir Dir eine Versandbestätigung inklusive DHL-Trackinglink zu Deinem Paket per E-Mail. Sofern Dein gewünschter Artikel lagernd ist, versenden wir umgehend nach Bestelleingang. In der Regel dauert es nur kurze 2-3 Werktage bis das Paket bei Dir ankommt.

In welche Länder kann geliefert werden?

Wir liefern derzeit innerhalb Deutschlands, nach Österreich und Italien. Weitere Länder nur auf Anfrage.

Wie hoch sind die Versandkosten?

Ab 75 EUR Einkaufswert übernehmen wir die Versandkosten. Darunter kostet der Versand in Deutschland 4,99 EUR, nach Österreich und Italien 8,99 EUR.

Wollkleidung allgemein

FAQ Wollkleidung allgemein

Ist Wollbekleidung zu warm im Frühling oder Sommer?

Wolle wirkt neben vielen anderen tollen Eigenschaften temperaturregulierend. Das bedeutet, wenn es kalt ist, wärmt die Wolle und wenn es warm ist, kühlt sie. Man schwitzt nicht so stark wie z.B. in Synthetik. Außerdem kann Wolle ein Drittel ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich dabei „nass“ anzufühlen.

Nicht zuletzt hat die natürliche antibakterielle Wirkung von Wolle zur Folge, dass die Kleidungsstücke nicht stinken. Man kann Wolle also auch sehr gut bei wärmeren Temperaturen tragen – vielleicht nicht gerade als Wollfleece-Jacke, aber z.B. als Shirt oder Body!
(Quelle: Engel Natur)

Was bedeutet k.b.A.?

Kontrolliert biologischer Anbau

Der traditionelle Baumwollanbau erfolgt in Monokulturen. Das Saatgut ist teilweise mit Fungiziden angereichert. Die Felder werden bis zu 25-mal je Vegetationsperiode mit Pestiziden gespritzt, meist per Flugzeug. Vor der maschinellen Ernte werden die Baumwollsträucher entlaubt. Durch intensive chemische Düngung und Pestizideinsatz nehmen Insektenplagen zu, weil die Schädlinge gegen die verschiedenen Pestizide resistent werden. Ein immer größerer Schadstoffeinsatz ist notwendig, der die Böden übersalzt und den Wassergehalt sinken lässt. Dadurch nimmt der Nitratgehalt zu und schließlich erodiert der Boden. Die Pestizidrückstände gelangen in die Nahrungskette. Schon in den 80er Jahren wurden im Pinguinfett auf der Antarktis Pestizidrückstände gefunden. Aber nicht nur der Boden und damit die Nahrungskette werden vergiftet, sondern vor allem die Landarbeiter, die meist barfuß auf ihren Feldern arbeiten. Man spricht von bis zu 30.000 Menschen, die jährlich an diesen Vergiftungen sterben. Fungizide und Pestizide haben beispielsweise mutagene (erbgutverändernde) und neurotoxische Wirkung.

Kontrolliert biologischer Anbau lässt nur natürliche Düngemittel zu und schreibt einen Anbau in Fruchtfolge (z. B. mit Getreide oder verschiedenen Gemüsesorten, wie z. B. Mais, Bohnen, Erdnüsse) vor. Das heißt, Baumwolle wird ohne chemische Düngemittel und ohne Einsatz von Pestiziden angebaut, nach biologisch-dynamischen Richtlinien. So werden nur Böden bewirtschaftet, die über mehrere Jahre nicht mit Chemikalien bearbeitet wurden. Unkraut wird von Hand entfernt, Schädlinge werden durch Mischkulturen und Ansiedelung von nützlichen Insekten bekämpft. Angelegte Biotope, wie Hecken und Bäume, dienen als Nistplätze für Vögel und Kleintiere. Gründüngung und wechselnde Fruchtfolge beleben den Boden und lassen die Ernte ertragreicher werden. Auch auf das Ausbringen von Entlaubungsmittel zur maschinellen Ernte der Baumwolle wird bei kontrolliert biologischem Anbau selbstverständlich verzichtet. Je nach Reifegrad der Baumwollkapseln erfolgt die Ernte in 3 bis 4 Pflückungen von Hand.

(Quelle: Engel Natur)

Was bedeutet k.b.T.?

Kontrolliert biologische Tierhaltung

Die ökologische Tierhaltung ist bestimmt von der Achtung und dem Respekt vor Tier und Mensch. Die Merinoschafe werden ihren arteigenen Bedürfnissen gerecht gehalten, damit sie gesund und stressfrei leben können. Die Wahl der Weiden muss hinsichtlich der klimatischen und ökologischen Bedingungen zu den Merinoschafen passen, der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln ist sowohl auf den Weiden als auch am Tier unzulässig. Die Fortpflanzung der Tiere erfolgt auf natürliche Art und Eingriffe am Tier, wie das Kupieren des Schwanzes oder Mulesing, sind verboten. Kurzum – die Schafe sollen zufrieden leben.
(Quelle: Engel Natur)

Was genau bedeutet denn IVN und GOTS?

Qualitätszeichen für Naturtextilien des Internationalen Verbandes der Naturtextilwirtschaft e. V. (IVN).

Siegel IVN GOTS

Das Qualitätszeichen NATURTEXTIL IVN ZERTIFIZIERT BEST steht als Premium-Label für Kleidung, die nach den derzeit maximalen ökologischen Standards hergestellt wurde. Mit dem GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD (GOTS), dem international einheitlichen Label für ökologische Textilien, werden Textilien gekennzeichnet, die die Basisanforderungen, ebenfalls auf technisch hohem ökologischen Niveau erfüllen. Nur Firmen, die die strengen Produktionsrichtlinien des IVN einhalten, erhalten die Erlaubnis ihre Produkte auszuzeichnen. Die Einhaltung der Kriterien wird fortlaufend und lückenlos auf jeder Produktionsstufe und für jeden eingesetzten Stoff kontrolliert und evaluiert.
(Quelle: IVN)

Richtlinien des GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD

Dies ist der Mindeststandard, den IVN-zertifizierte Textilprodukte erfüllen müssen. Er ist das international etablierte, einheitliche Label für ökologische Textilien.

Aus mindestens 90 % Naturfasern muss ein Produkt bestehen, wenn es das GOTS-Label tragen soll, höchstens 10 % dürfen synthetische Fasern oder Viskose sein. Lediglich für Socken, Leggings und Sportbekleidung dürfen bis zu 25 % synthetische Fasern eingesetzt werden. Unabhängig davon müssen insgesamt mindestens 70 % der Fasern von Pflanzen oder Tieren aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft (kbA oder kbT) stammen. Beim ökologischen Faseranbau wird auf chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger verzichtet, artgerechte Tierhaltung ist vorgeschrieben. Ökoanbau schützt Boden, Wasser und Luft, erhält die Artenvielfalt und verzichtet auf Gentechnik.

Bei der Faseraufbereitung ist es wichtig, bestimmte chemische Prozesse einzuschränken: gebleicht werden darf nur mit Sauerstoff, das Chlorieren von Wolle ist nicht erlaubt. Mechanische oder thermischen Verfahren hingegen sind unbedenklich.

Zum Färben und Bedrucken der Stoffe dürfen nur gesundheitlich und ökologisch unbedenkliche Substanzen verwendet werden, die von den Zertifizierungsstellen zugelassen sind. Farben mit toxischen Schwermetallen, aromatische Lösungsmittel oder die Gruppe der gefährlichen Azo-Farbstoffe sind tabu.

Manche Textilien werden mit funktionellen Eigenschaften, wie z.B. „knitterfrei", „wasserabweisend" oder „antipilling" versehen. Bei Naturtextilien darf diese „Ausrüstung" jedoch nur durch mechanische, thermische und andere physikalische Verfahren erzielt werden. Synthetische Hilfsstoffe sind nur beim Weichmachen, Walken und Filzen erlaubt.

Problematische Substanzen wie z.B. giftige Schwermetalle, Formaldehyd, aromatische Lösungsmittel, Chlorphenole oder bestimmte Halogenverbindungen sind im gesamten Produktionsprozess verboten. Alle Stoffe müssen biologisch abbaubar sein und dürfen Boden, Luft und Wasser nicht belasten.

Zutaten und Accessoires wie Applikationen, Einlagen, Futter, Kordeln und Schulterpolster sind aus Naturfasern oder Viskose. Bei Reißverschlüssen muss das Metall frei von Chrom und Nickel sein, um Allergien zu vermeiden.

Um die Qualität der Textilien sicherzustellen, sind entsprechende Anforderungen hinsichtlich der Lichtechtheit, Schweißechtheit, Speichelechtheit, Waschechtheit und des Einlaufens festgelegt.

Sämtliche Endprodukte müssen Rückstandsgrenzwerte hinsichtlich einer umfassenden Liste gesundheitsgefährdender und umweltbelastender Stoffe einhalten. Die „International Labour Organisation" definiert Kriterien, die für den GOTS als minimale Sozialkriterien gelten: Verbot von Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Misshandlung oder Diskriminierung, gerechte Löhne, Arbeitsschutz und Vereinigungsfreiheit.
(Quelle: IVN)

Richtlinien NATURTEXTIL ZERTIFIZIERT BEST

Dieses Qualitätszeichen des IVN steht für höchstmöglichen ökologischen Anspruch und übertrifft damit nochmals deutlich die Anforderungen des GOTS. Der grundlegende Unterschied besteht darin, dass die Textilien aus 100 % zertifiziert ökologischen Fasern hergestellt sein müssen.

Die Liste zugelassener Farben und Hilfsmittel ist kürzer, als die für den GOTS, beispielsweise wird keine Ausnahme für Kupfer bei den schwermetallhaltigen Farben gemacht. Das Mercerisieren, also die Veredelung von Baumwollgarnen mit Natronlauge zur Erhöhung des Glanzes, ist verboten. Auch optische Aufheller sind nicht erlaubt.

Bei Zutaten und Accessoires sind keine Einlagen, Stickgarne oder Bänder aus Viskose erlaubt, sie müssen ebenfalls aus Naturfasern bestehen.
(Quelle: IVN)

FAQ Reklamation

Reklamation & Rücksendung

Wann bekomme ich nach einer Retoure mein Geld zurück?

Nachdem die Retoure bei uns eingegangen ist, benötigen wir ca. 7 Werktage für die Prüfung und Rückerstattung des Kaufbetrages.

Was mache ich im Falle einer Reklamation oder Fehllieferung?

Bitte sende uns eine Email mit der Bestellnummer an rebecca@wollkokon.de. Wir setzen uns dann so schnell wie möglich mit Dir in Verbindung.

Ich habe einen defekten Artikel, wie gehe ich vor?

Das sollte natürlich nicht passieren. Bitte setze Dich am Besten per Mail mit uns in Verbindung damit wir das weitere Vorgehen abstimmen können.

Bekomme ich mein Geld zurück?

Im Falle eines begründeten Gewährleistungsfalles steht Dir der gesetzliche Anspruch auf Nacherfüllung zu. Sollte dieser nicht erfüllbar sein, bekommst Du von uns eine Gelderstattung.

Ist die Rücksendung kostenlos?

Die Rücksendekosten trägt der Käufer.


Wollpflege

FAQ Wollpflege

Muss ich die neu gekaufte Kleidung vor dem Tragen waschen?

Es ist nicht nötig, die Wolle/Seide-Kleidung vor dem ersten Tragen waschen. Denn nach dem Strickprozess werden die Stoffe gewaschen, um zum einen überschüssige Farbreste auszuwaschen und zum anderen um Stricköle und Verschmutzungen zu entfernen.

Die Produkte sind alle zu 100% ökologisch einwandfrei hergestellt und werden nicht chemisch ausgerüstet. Gesundheitsbedenkliche Farbstoffe oder textile Hilfsmittel, die z.B. zu Hautirritationen führen können oder die während oder nach der Verarbeitung umweltschädlich wirken, kommen erst gar nicht zum Einsatz. Das verbieten die strengen Herstellungskriterien, die wir eingehalten werden müssen, um für Produkte die Zertifizierungen IVN BEST oder GOTS zu bekommen.

Wir empfehlen grundsätzlich, die Artikel aus Wolle und Wolle/Seide so wenig wie möglich zu waschen. Wolle regeneriert sich an sauerstoffreicher Luft von selbst und kann daher oft auch einfach nur ausgelüftet werden.
(Quelle: Engel Natur)

Wie oft muss ein Wollartikel gewaschen werden?

So selten wie möglich. Wolle und Wasser vertragen sich einfach nicht so gut und daher soll Wolle nur wenig gewaschen werden. Wolle reinigt sich „von selbst“. Die Wollfaser hat eine besondere Oberfläche, die Schmutzpartikel, also auch Gerüche und Schweiß, abstößt und nicht in die Faser eindringen lässt. Nur durch Lüften werden diese Schmutzpartikel von der Faseroberfläche entfernt und der Wollartikel ist wieder hygienisch sauber. Du kennst das von einem Wollpullover oder Ski-Unterwäsche aus Wolle. Auch die müssen nur über Nacht gelüftet werden und sind am anderen Tag wie neu. Klingt ein wenig wie Zauberei? Ja, womöglich. Aber es funktioniert.
(Quelle: Disana)

Wie wasche ich meine Wollkleidung am Besten?

Das Waschen von Wolle ist nicht komplizierter als das Haare waschen. Denn auch bei Wolle handelt es sich um Haare, eben die Haare von Schafen. Und alles was wir beim Waschen unserer Haare nicht mögen - zu heißes Wasser, zu kaltes Wasser zum Ausspülen, ein aggressives Shampoo oder langes Rubbeln und Reiben - mag Wolle auch nicht. Behandele die naturbelassene Wolle einfach wie Dein Haar. Dann kann nichts schiefgehen.

Wäsche aus Wolle und Wolle/Seide sollte man mit Wollwaschmittel möglichst von Hand waschen. Wir empfehlen Dir unser Wollwaschmittel von Sonett. Bitte in reichlich Wasser schwenken und nicht einweichen, nicht rubbeln und nicht wringen. Wichtig ist, dass Wasch- und Spülwasser die gleiche Temperatur haben, damit die Wolle keinen Kälteschock erleidet. Dies hätte zur Folge, dass die Wolle verfilzt. Nach dem Waschen die Wäsche in ein Handtuch wickeln, ausdrücken, in Form ziehen und liegend trocknen. Manche unserer Produkte aus Wolle und Wolle/Seide sind inzwischen maschinenwaschbar.

Für Maschinenwäsche gilt: Im Wollwaschgang bei 30°C in der Waschmaschine waschen. Waschwasser und Spülwasser müssen die gleiche Temperatur haben, denn ein sogenannter Kälteschock führt zum Verfilzen der Wolle. Bei allen neueren Waschmaschinen heizt das Programm „Wollwäsche oder Handwäsche" das Spülwasser auf die gleiche Temperatur wie im Waschgang auf. Damit wird der Kälteschock vermieden. Das Programm „Feinwäsche" hingegen garantiert diese Temperaturangleichung nicht.

Im Wollwaschgang wird das Waschgut schonend hin- und her bewegt und nur mit einer sehr geringen Drehzahl geschleudert (lntervallschleudern). Wenn das Maschinenprogramm keine geringe Schleuderleistung vorgibt, bitte manuell auf die geringst mögliche Drehzahl einstellen.
(Quelle: Engel Natur)

Welches Wollwaschmittel ist empfehlenswert?

Als Waschmittel sollte ein spezielles Produkt für Wollwäsche verwendet werden. Seide und Wolle sind Eiweißfasern, die grundsätzlich mit Produkten gepflegt werden sollten, die im leicht sauren Bereich liegen (PH-Wert kleiner 7). Solche Produkte wirken nicht entfettend und schonen gleichzeitig die Fasern. Alkalische Produkte (z.B. Vollwaschmittel, PH-Wert größer 7) führen zum Verfilzen der Wolle, selbst bei sonst richtiger Behandlung.

Wir verwenden seit Jahren das Oliven-Wollwaschmittel von Sonett und können dies sehr empfehlen.

Wofür brauche ich Gallseife?

Gallseife ist ein natürliches Fleckmittel, das tatsächlich aus der Galle von Rindern gewonnen wird. Gallseife wird nur punktuell bei Flecken eingesetzt. Da sie sehr stark wirkt, kann sie auch die Farbe des Artikels lösen. Daher vor der eigentlichen Fleckentfernung an einer nicht sichtbaren Stelle des Artikels testen. Gallseife wird mit dem Finger auf die verschmutzte Stelle des noch trockenen Wollartikels aufgetragen. Leicht einreiben und kurz einwirken lassen. Dann den Artikel wie oben beschrieben waschen. Da Gallseife Augen und Schleimhäute verätzen kann, immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
(Quelle: Disana)

Hilfe, der Wollartikel wurde versehentlich bei 60°C in der Maschine gewaschen…
… jetzt ist der Wollartikel zwei Nummern kleiner und total verfilzt. Was kann ich tun?

Leider ist das Verfilzen und Eingehen von Wolle ein chemisch/physikalischer Prozess, der sich nicht umkehren lässt. Der Wollartikel ist kaputt und kann nicht mehr gerettet werden.

Bei nur leicht eingegangenen Kleidungsstücke kann man versuchen diese nach einem Wasserbad (25°C) vorsichtig wieder in die ursprüngliche Größe zu ziehen. Dabei darauf achten, dass die Nähte nicht reißen. Anschließend den Artikel auf einem Kleiderbügel hängend trocknen lassen. Oft hilft das, um einen leicht eingegangenen Wollartikel zu retten.
(Quelle: Disana)

Wie kann ich meine Wollkleidung vor Schädlingen schützen?

Kleidermotte LarveKleidermotte

Kleidermotten sind Nachtfalter, die weltweit verbreitet sind. In der Natur kommen sie vor allem in Vogelnestern vor. In Haushalten sind sie hauptsächlich als Schädlinge bekannt. Das Weibchen legt ca. 100 bis 250 weiße Eier. Diese werden einzeln auf Wollstoffen, Federn, Pelzen und Polstermöbeln abgelegt. Aus den Eiern schlüpfen nach etwa zwei Wochen gelb-weiße Raupen. Die Larven ernähren sind von Keratin, das in Wollfasern enthalten ist. Daher sind Kleidungsstücke aus Wolle besonders gefährdet von Motten befallen zu werden. Mottenfraß hinterlässt kleine Löcher, häufig auch Fraßrillen, also längliche Löcher; man sieht deutlich, dass Gewebe fehlt. Begünstigt werden Motten durch abgelegte Kleidung, die Haare und Hautschuppen enthält. Als Gegenmaßnahmen können Zedern-, Zirbelkiefer- oder Niembaumholz und deren ätherischen Öle oder Lavendel, in kleinen Stoffsäckchen in den Schrank gelegt werden. Die Kleidungsstücke sollten regelmäßig kontrolliert werden. Der Schrank, in dem die Kleidungsstücke gelagert werden, sollte v.a. bei Befall regelmäßig mit Seifenwasser ausgewaschen werden und Ritzen ausgesaugt werden.

Ist ein Kleidungsstück befallen, hilft es, den Artikel vorsichtig in fast kochendes Wasser einzulegen oder im Tiefkühlschrank zu lagern (für mindestens eine Woche). Waschen bei hohen Temperaturen kann zum Verfilzen der Wolle führen. Bei diesen Prozeduren sollte allerdings – wie bei den anderen Methoden auch – nach einigen Wochen geprüft werden, ob die Textilien wirklich keinen Befall mehr aufweisen. Ansonsten ist die Methode zu wiederholen.

Pelzkäfer

Pelzkäfer

Ähnlich wie bei der Motte verhält es sich auch beim Pelzkäfer. Die Weibchen legen Eier in der Nähe organischer Materialien ab. Die Larven ernähren sich von Wolle und Wolltextilien, Teppichen, Fellen, Federn usw. Das Fraßbild der Larven zeigt an Textilien unregelmäßig geformte Löcher.

Als Vorbeugung hilft es ebenfalls, Staub in der Gegend der Kleidungsstücke zu vermeiden, Schränke sauber zu halten und Fliegengitter an Fenstern zu befestigen. Ist ein Artikel befallen, kann eine Lagerung in der Gefriertruhe helfen.
(Quelle: Disana)

Hinweis zu chemischen Bekämpfungsmethoden?

Von chemischen Motten- und Pelzkäferbekämpfungsmethoden raten wir ab, da diese auch oft für den Menschen bedenkliche Stoffe enthalten. Diese Schädlinge sind übrigens auch der Grund, weshalb die meisten Artikel in Plastiktüten verpackt sind.
(Quelle: Engel Natur)

Was kann ich tun wenn es schon passiert ist und ich Mottenlöcher bemerke oder eine Motte entdecke?

Ist ein Kleidungsstück befallen, hilft es, den Artikel vorsichtig in fast kochendes Wasser einzulegen (dabei auf keinen Fall zu viel hin und herbewegen um ein verfilzen zu verhindern) oder im Tiefkühlschrank zu lagern (für mindestens eine Woche). Waschen bei hohen Temperaturen kann zum Verfilzen der Wolle führen. Bei diesen Prozeduren sollte allerdings – wie bei den anderen Methoden auch – nach einigen Wochen geprüft werden, ob die Textilien wirklich keinen Befall mehr aufweisen. Ansonsten ist die Methode zu wiederholen.

Außerdem sollte man den gesamten Kleiderschrank beziehungsweise alle Schränke, in denen sich Textilien befinden, ausräumen und mit Essigwasser auswischen, denn hier legen die Motten gerne ihre Eier ab. Auf chemische Mittel sollten Sie nach Möglichkeit verzichten, denn sie sind gesundheitsschädlich und oft nicht biologisch abbaubar. Dazu zählen auch die klassischen Mottenkugeln: Sie enthalten eine chemische Verbindung namens Naphthalin – einen bizyklischen Kohlenwasserstoff, der sehr gesundheitsschädlich ist.
(Quelle: Engel Natur)

Gibt es eine alternative zu Gallseife?

Ja, als Alternative eignet sich das Fleckenspray von Sonett sehr gut. Es enthält Bio-Panamarindenextrakt und Zuckertenside, also keine Bestandteile tierischen Ursprungs.

Das Fleckenspray ist ein hoch effektives und zugleich schonendes Mittel zur Fleckentfernung, das auch für empfindliche Textilien, Wolle und Seide bestens geeignet ist.


Dürfen Artikel aus Schurwolle oder Seide in den Trockner?

Artikel die Schurwolle oder Seide beinhalten dürfen auf keinen Fall in den Trockner. Dadurch würden die Fasern verfilzen und das Kleidungsstück stark einlaufen, so dass es unbrauchbar wird.


FAQ Wickelpaket

Wickelpaket

Wofür eigentlich brauche ich dieses Lanolin?

„Lanolin“ oder „Wollfett“ ist eigentlich ein Wachs. Es schützt die Wolle des Schafs vor Umwelteinflüssen wie Schmutz oder Feuchtigkeit. Lanolin hat nichts mit der Dichtigkeit der Wollwindelhose zu tun. Aber es neutralisiert Schmutz, z.B. den Urin, den die Wollwindelhose aufnimmt. Ein großer Teil der "Selbstreinigung" von Wolle rührt vom Lanolin her. In der Wollwindelhose verbindet sich beim Trocknen an der Luft das Lanolin mit dem Urin in der Wollfaser. Es kommt zum chemischen Vorgang der Verseifung, der Urin wird neutralisiert und die Wollwindelhose ist nach dem Trocknen wieder hygienisch sauber. Zauberei? Ja, ein Bisschen. Aber alles ganz natürlich.

Muss ich die Wollwindelhose vor dem ersten Einsatz mit Lanolin behandeln?

Nein, bitte nicht. Naturbelassene Wolle, wie die für unsere Wollwindelhosen, enthält noch so viel natürliches Lanolin, dass jede weitere Lanolin-Zugabe einfach zu viel wäre. Bei einer Lanolin - "getränkten" Wollwindelhose schließt das Lanolin die Wollfaser komplett ein und verhindert, dass die Faser Feuchtigkeit aufnehmen kann. Genau das Gegenteil von dem, was die Wollwindelhose eigentlich tun soll.

Muss ich die Wollwindelhose vor dem ersten Einsatz "vorverfilzen"?

Nein, bitte auch das nicht. Zwar hat eine leicht verfilzte Wollwindelhose eine größere relative Oberfläche mit der sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, aber mit dem täglichen Einsatz verfilzt die Wollwindelhose von ganz alleine und wird mit jedem Mal etwas saugfähiger. Ein "Vorverfilzen" verkürzt nur unnötigerweise die Lebensdauer der Wollwindelhose.

Wie soll ich die Baumwollartikel vorbereiten?

Unbehandelte Baumwolle nimmt von Natur aus keine Feuchtigkeit auf. Wasser perlt an einem neuen Baumwollartikel einfach ab. Auch unsere Höschenwindeln und Windel-Einlagen aus Baumwolle sind noch völlig unbehandelt und nehmen deshalb zunächst kaum Feuchtigkeit auf.

Dies liegt an der noch "geschlossenen" Baumwollfaser, deren Querschnitt in etwa wie ein zusammengeklapptes "V" aussieht und deren Oberfläche wasserabweisend wirkt.

Erst durch heißes Waschen öffnet sich die Baumwollfaser, aus dem zusammengeklappten "V" wird ein runder Durchschnitt, der eine viel größere Oberfläche hat, als zuvor. Erst dieses Waschen mit heißem Wasser macht die Baumwolle saugfähig. Baumwollartikel werden durch das Waschen weicher und voluminöser, da die Oberfläche ihrer Fasern nun rund und größer ist.

Die Mullwindeln, Moltoneinlagen, Höschenwindeln und Waschlappen müssen vor der ersten Anwendung 2-3 Mal in der Waschmaschine heiß gewaschen werden, um ihre volle Saugfähigkeit zu erreichen.

Achtung! Dieses heiße Waschen betrifft nur die Baumwollartikel. Andere Artikel aus Wolle oder Seide dürfen nicht heiß gewaschen werden, da Hitze ihre Fasern zerstören kann und der Artikel schrumpft und verfilzt.

Wir empfehlen ein möglichst ökologisches Vollwaschmittel ohne Weichspüler oder Duftstoffen. Diese können bei Deinem Kind zu Hautreizungen oder gar allergischen Reaktionen führen.

Nach dem Waschen entnimmst Du die Baumwollartikel der Waschmaschine und bereitest diese zum Trocknen vor. Die noch feuchten Artikel dann vorsichtig ein Wenig in Form ziehen um den Einsprung durch das Waschen zu vermindern.

Darf ich die gewaschenen Baumwollartikel im Wäschetrockner trocknen?

Die Baumwollartikel wie z.B. Mullwindeln, Höschenwindeln oder Moltoneinlagen können natürlich auch im Wäschetrockner getrocknet werden. Den Vorgang von Waschen und Trocknen 2-3 Mal wiederholen um alle Baumwollfasern aufquellen zu lassen. Mit jeder Wäsche werden Windeln und Windeleinlagen etwas saugfähiger, bis sie ihre maximale Aufnahmefähigkeit erreicht haben.

Artikel die Schurwolle oder Seide behinhalten dürfen auf keinen Fall in den Trockner. Dadurch würden die Fasern verfilzen und das Kleidungsstück stark einlaufen, so dass es unbrauchbar wird.

Wie wasche ich die Wollwindelhose?

Ganz vorsichtig und ganz selten - wie alle Artikel aus naturbelassener Wolle!

Und die braunen Flecken?

Auch bei einem perfekt angelegten Windelsystem kann mal etwas daneben gehen und die Wollwindelhose wird in Mitleidenschaft gezogen. Dann muss die Wollwindelhose doch gewaschen werden. Ganz hartnäckige Flecken werden vorher mit etwas Gallseife eingerieben. Gallseife ist der perfekte natürliche Fleckentferner für alle Wollartikel.

Aber Vorsicht! Gallseife immer außerhalb der Reichweite von Kindern lagern und vor der Anwendung an einer nicht sichtbaren Stelle überprüfen, ob nicht die Farbe des Wollartikels gleich mit abgeht.

Die Wollwindelhose hält nicht dicht. Woran liegt das?

Meist liegt es am Windelsystem darunter, wenn eine Wollwindelhose nicht dicht hält. Windel und Windel-Einlagen sollen viel Feuchtigkeit aufsaugen und diese dann langsam an die Wollwindelhose abgeben. Sind Windeln und Windel-Einlagen nicht richtig saugfähig z.B. wenn neue Bauwollwindeln nicht 2-3 Mal bei 60° -90°C vorgewaschen wurden, kann auch die Wollwindelhose die Feuchtigkeit nicht auffangen.

Auch ein Zuviel an Lanolin hindert die Wollwindelhose an der Feuchtigkeitsaufnahme. Die Wollfaser ist komplett mit Lanolin umhüllt und quasi "imprägniert". Sie kann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Das kann bei einer ganz neuen Wollwindelhose passieren, die einfach von Natur aus zu viel Lanolin enthält. Oder wenn im letzten Lanolinbad einfach zu viel Lanolin auf die Hose gegeben wurde. Dann die Wollwindelhose einfach nochmals mit dem Wollwaschmittel waschen und die Hose nicht mehr mit Lanolin behandeln. Einfach nur trocknen lassen. Das Shampoo wäscht etwas Lanolin von der Faser und macht diese wieder aufnahmefähig. Trotzdem bleibt noch genügend Lanolin auf der Faser um den Urin zu neutralisieren.

Evtl. muss sogar mehrmals gewaschen werden um genügend Lanolin von der Faser zu waschen. Auch eine schon länger gelagerte, sehr trockene Wollwindelhose nimmt schlecht Feuchtigkeit auf. So paradox es klingt, nur eine ausreichend mit Feuchtigkeit versorgte Wolle nimmt richtig viel Feuchtigkeit auf. Auch dann empfehlen wir einfach eine Wäsche der Wollwindelhose nach Vorschrift. Beim Waschen nimmt die Wollfaser wieder ausreichend Feuchtigkeit auf, um saugfähig zu sein.

Wie häufig muss ich denn das Windelpaket wechseln?

Ein gesundes Kind wird im Durchschnitt 6 – 8 x in 24 Stunden gewickelt. Tagsüber sollten die Wickelintervalle alle 3 Stunden sein. Nachts darf es auch mal etwas länger dauern. Ist Dein Kind krank oder trinkt es im Moment sehr viel, z.B. wenn sich die Nieren entwickeln, dann kann leicht die doppelte Menge an Windelwechsel notwendig sein. Das ist dann richtig Arbeit, wie wir aus eigener Erfahrung nur zu gut wissen. Aber es ist auch eine so wertvolle Zeit, die man mit dem Kind verbringt :-)

Wie oft darf/muss ich Lanolin zugeben?

Bei "normalem" Gebrauch der Wollwindelhose (6 Hosen in einer Größe immer abwechselnd im Einsatz) grob gesagt alle 3 Wochen. Durch das Neutralisieren von Urin beim Trocknen der Wollwindelhose wird jedes Mal etwas Lanolin verbraucht. Irgendwann ist keines mehr da. Sie merken das, wenn die Wollwindelhose nach Urin riecht und nicht mehr richtig dicht hält. Dann ist es Zeit die Wollwindelhose nach Vorschrift mit einem passenden Waschmittel, z.B. unser Wollwaschmittel von Sonett,zu waschen und in einem Lanolinbad mit z.B. unserer Wollkur von Sonett "nachzufetten".

Wann brauche ich eine neue Größe der Wollwindelhose?

Die Wollwindelhose darf nicht zu weit sein, um genügend Feuchtigkeit aus dem Windelpaket aufnehmen zu können. Eine zu kleine Wollwindelhose ist für Ihr Kind aber nicht nur lästig. Im Extremfall kann es zu Deformation der sich noch entwickelnden Hüfte kommen. Daher die Wollwindelhose rechtzeitig wechseln. Immer dann, wenn sich die Wollwindelhose nur noch schwer über das Windelpaket ziehen lässt, ist es Zeit für eine neue Wollwindelhose.

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