Qualitätssiegel

  1. Was bedeutet k.B.A.?
  2. WAs bedeutet k.b.T.?
  3. IVN zertifiziert BEST
  4. GOTS
  5. UV-Schutz
  6. SpielGut

Wir haben hohe Ansprüche an die Schadstofffreiheit und fairen Herstellungsbedingungen unserer Produkte. 

Bei der Auswahl des Sortiments orientieren wir uns an bestimmten Zertifizierungen und zeigen auch bei jedem Produkt die entsprechenden Siegel an. Es gibt auch vereinzelt Produkte ohne Siegel, aber da könnt ihr euch sicher sein, dass sich diese Firmen sehr eng an die Vorgaben z.B. eines GOTS-Siegel für Bio-Kleidung halten, jedoch bisher auf eine Zertifizierung meist aus Kostengründen verzichtet haben.

Hier findest du Informationen zu den Zertifizierungen und Siegeln um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.


 

Was bedeutet k.b.A.?

Kontrolliert biologischer Anbau

Der traditionelle Baumwollanbau erfolgt in Monokulturen. Das Saatgut ist teilweise mit Fungiziden angereichert. Die Felder werden bis zu 25-mal je Vegetationsperiode mit Pestiziden gespritzt, meist per Flugzeug. Vor der maschinellen Ernte werden die Baumwollsträucher entlaubt. Durch intensive chemische Düngung und Pestizideinsatz nehmen Insektenplagen zu, weil die Schädlinge gegen die verschiedenen Pestizide resistent werden. Ein immer größerer Schadstoffeinsatz ist notwendig, der die Böden übersalzt und den Wassergehalt sinken lässt. Dadurch nimmt der Nitratgehalt zu und schließlich erodiert der Boden. Die Pestizidrückstände gelangen in die Nahrungskette. Schon in den 80er Jahren wurden im Pinguinfett auf der Antarktis Pestizidrückstände gefunden. Aber nicht nur der Boden und damit die Nahrungskette werden vergiftet, sondern vor allem die Landarbeiter, die meist barfuß auf ihren Feldern arbeiten. Man spricht von bis zu 30.000 Menschen, die jährlich an diesen Vergiftungen sterben. Fungizide und Pestizide haben beispielsweise mutagene (erbgutverändernde) und neurotoxische Wirkung.

Kontrolliert biologischer Anbau lässt nur natürliche Düngemittel zu und schreibt einen Anbau in Fruchtfolge (z. B. mit Getreide oder verschiedenen Gemüsesorten, wie z. B. Mais, Bohnen, Erdnüsse) vor. Das heißt, Baumwolle wird ohne chemische Düngemittel und ohne Einsatz von Pestiziden angebaut, nach biologisch-dynamischen Richtlinien. So werden nur Böden bewirtschaftet, die über mehrere Jahre nicht mit Chemikalien bearbeitet wurden. Unkraut wird von Hand entfernt, Schädlinge werden durch Mischkulturen und Ansiedelung von nützlichen Insekten bekämpft. Angelegte Biotope, wie Hecken und Bäume, dienen als Nistplätze für Vögel und Kleintiere. Gründüngung und wechselnde Fruchtfolge beleben den Boden und lassen die Ernte ertragreicher werden. Auch auf das Ausbringen von Entlaubungsmittel zur maschinellen Ernte der Baumwolle wird bei kontrolliert biologischem Anbau selbstverständlich verzichtet. Je nach Reifegrad der Baumwollkapseln erfolgt die Ernte in 3 bis 4 Pflückungen von Hand.

(Quelle: Engel Natur)


 

Was bedeutet k.b.T.?

Kontrolliert biologische Tierhaltung

Die ökologische Tierhaltung ist bestimmt von der Achtung und dem Respekt vor Tier und Mensch. Die Merinoschafe werden ihren arteigenen Bedürfnissen gerecht gehalten, damit sie gesund und stressfrei leben können. Die Wahl der Weiden muss hinsichtlich der klimatischen und ökologischen Bedingungen zu den Merinoschafen passen, der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln ist sowohl auf den Weiden als auch am Tier unzulässig. Die Fortpflanzung der Tiere erfolgt auf natürliche Art und Eingriffe am Tier, wie das Kupieren des Schwanzes oder Mulesing, sind verboten. Kurzum – die Schafe sollen zufrieden leben.

(Quelle: Engel Natur)


 

IVN

IVN ZERTIFIZIERT BEST – NATURTEXTIL

Qualitätszeichen für Naturtextilien des Internationalen Verbandes der Naturtextilwirtschaft e. V. (IVN).

Das Qualitätszeichen NATURTEXTIL IVN ZERTIFIZIERT BEST steht als Premium-Label für Kleidung, die nach den derzeit maximalen ökologischen Standards hergestellt wurde. Mit dem GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD (GOTS), dem international einheitlichen Label für ökologische Textilien, werden Textilien gekennzeichnet, die die Basisanforderungen, ebenfalls auf technisch hohem ökologischen Niveau erfüllen. Nur Firmen, die die strengen Produktionsrichtlinien des IVN einhalten, erhalten die Erlaubnis ihre Produkte auszuzeichnen. Die Einhaltung der Kriterien wird fortlaufend und lückenlos auf jeder Produktionsstufe und für jeden eingesetzten Stoff kontrolliert und evaluiert.

(Quelle: IVN)


GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD

Dies ist der Mindeststandard, den IVN-zertifizierte Textilprodukte erfüllen müssen. Er ist das international etablierte, einheitliche Label für ökologische Textilien.

Aus mindestens 90 % Naturfasern muss ein Produkt bestehen, wenn es das GOTS-Label tragen soll, höchstens 10 % dürfen synthetische Fasern oder Viskose sein. Lediglich für Socken, Leggings und Sportbekleidung dürfen bis zu 25 % synthetische Fasern eingesetzt werden. Unabhängig davon müssen insgesamt mindestens 70 % der Fasern von Pflanzen oder Tieren aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft (kbA oder kbT) stammen. Beim ökologischen Faseranbau wird auf chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger verzichtet, artgerechte Tierhaltung ist vorgeschrieben. Ökoanbau schützt Boden, Wasser und Luft, erhält die Artenvielfalt und verzichtet auf Gentechnik.

Bei der Faseraufbereitung ist es wichtig, bestimmte chemische Prozesse einzuschränken: gebleicht werden darf nur mit Sauerstoff, das Chlorieren von Wolle ist nicht erlaubt. Mechanische oder thermischen Verfahren hingegen sind unbedenklich.

Zum Färben und Bedrucken der Stoffe dürfen nur gesundheitlich und ökologisch unbedenkliche Substanzen verwendet werden, die von den Zertifizierungsstellen zugelassen sind. Farben mit toxischen Schwermetallen, aromatische Lösungsmittel oder die Gruppe der gefährlichen Azo-Farbstoffe sind tabu.

Manche Textilien werden mit funktionellen Eigenschaften, wie z.B. „knitterfrei”, „wasserabweisend” oder „antipilling” versehen. Bei Naturtextilien darf diese „Ausrüstung” jedoch nur durch mechanische, thermische und andere physikalische Verfahren erzielt werden. Synthetische Hilfsstoffe sind nur beim Weichmachen, Walken und Filzen erlaubt.

Problematische Substanzen wie z.B. giftige Schwermetalle, Formaldehyd, aromatische Lösungsmittel, Chlorphenole oder bestimmte Halogenverbindungen sind im gesamten Produktionsprozess verboten. Alle Stoffe müssen biologisch abbaubar sein und dürfen Boden, Luft und Wasser nicht belasten.

Zutaten und Accessoires wie Applikationen, Einlagen, Futter, Kordeln und Schulterpolster sind aus Naturfasern oder Viskose. Bei Reißverschlüssen muss das Metall frei von Chrom und Nickel sein, um Allergien zu vermeiden.

Um die Qualität der Textilien sicherzustellen, sind entsprechende Anforderungen hinsichtlich der Lichtechtheit, Schweißechtheit, Speichelechtheit, Waschechtheit und des Einlaufens festgelegt.

Sämtliche Endprodukte müssen Rückstandsgrenzwerte hinsichtlich einer umfassenden Liste gesundheitsgefährdender und umweltbelastender Stoffe einhalten. Die „International Labour Organisation” definiert Kriterien, die für den GOTS als minimale Sozialkriterien gelten: Verbot von Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Misshandlung oder Diskriminierung, gerechte Löhne, Arbeitsschutz und Vereinigungsfreiheit.

(Quelle: IVN)


 

UV Standard 801

Der UV STANDARD 801 ist eines der weltweit strengsten Prüf- und Zertifizierungssysteme für Bekleidungs- und Beschattungstextilien.

Das Testverfahren ermittelt den UPF (Ultraviolet Protection Factor), mit dem der UV-Schutzfaktor von Textilien angegeben wird.

Im Unterschied zu anderen UV-Standards, die Textilien ausschließlich in neuem und trockenem Zustand testen, prüft der UV STANDARD 801 die Sonnenschutztextilien auch unter realistischen Gebrauchsbedingungen. Denn bei der alltäglichen Verwendung wird der UV-Schutz von Textilien durch Nässe, Dehnung, Abrieb und Wäsche oft drastisch reduziert

Allein durch Anschauen und Befühlen eines textilen Materials ist es unmöglich, festzustellen, ob und wie gut dieses vor UV-Strahlung schützt. Zur Ermittlung und Auslobung des UV-Schutzfaktors bei textilen Materialien bedarf es entsprechender Prüfung und Zertifizierung. Aus diesem Grund gibt es das Label des UV STANDARD 801, auf das man bei der Auswahl einer geeigneten UV-Schutzkleidung  und UV-Beschattungsartikeln vertrauen kann.

Das UV STANDARD 801 Label am geprüften Produkt gibt mit dem angegebenen UV-Schutzfaktor darüber Auskunft, um wieviel länger sich der Nutzer von UV-Schutzbekleidung oder UV-Beschattungsartikeln in der Sonne aufhalten kann, ohne Hautschäden davonzutragen.

(Quelle: www.uvstandard801.com)


SpielGut

„spiel gut“ ist ein eingetragener Verein, welcher sich aus Fachleuten der Wissenschaft, Praxis und der Bereiche aus Psychologie, Technik, Design, Medizin, Chemie und Architektur zusammensetzt.

Seit 60 Jahren berät spiel gut zum Kauf von Spielsachen und zeichnet besonders geeignete Spielsachen mit dem orangefarbenen Siegel aus um Eltern eine Entscheidungshilfe im riesigen Spielzeugmarkt zu geben. Mit spiel gut ausgezeichnete Spielsachen sind von Kindern erprobt und von Fachleuten als besonders geeignet befunden.

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