Wollpflege

Keine Sorge, Wolle waschen ist ganz einfach, wenn man ein paar Dinge beachtet:

Das Waschen von Wolle ist nicht komplizierter als das Haare waschen. Denn auch bei Wolle handelt es sich um Haare, eben die Haare von Schafen. Und alles was wir beim Waschen unserer Haare nicht mögen – zu heißes Wasser, zu kaltes Wasser zum Ausspülen, ein aggressives Shampoo oder langes Rubbeln und Reiben – mag Wolle auch nicht. Behandele die naturbelassene Wolle einfach wie Dein Haar. Dann kann nichts schiefgehen.

Wäsche aus Wolle und Wolle/Seide sollte man mit Wollwaschmittel möglichst von Hand waschen. Wir empfehlen Dir unser Wollwaschmittel von Sonett. Bitte in reichlich Wasser schwenken und nicht einweichen, nicht rubbeln und nicht wringen. Wichtig ist, dass Wasch- und Spülwasser die gleiche Temperatur haben, damit die Wolle keinen Kälteschock erleidet. Dies hätte zur Folge, dass die Wolle verfilzt. Nach dem Waschen die Wäsche in ein Handtuch wickeln, ausdrücken, in Form ziehen und liegend trocknen.

Für Maschinenwäsche gilt: Im Wollwaschprogramm bei 30°C in der Waschmaschine waschen. Waschwasser und Spülwasser müssen die gleiche Temperatur haben, denn ein sogenannter Kälteschock führt zum Verfilzen der Wolle. Bei allen neueren Waschmaschinen heizt das Programm „Wollwäsche oder Handwäsche” das Spülwasser auf die gleiche Temperatur wie im Waschgang auf. Damit wird der Kälteschock vermieden. Das Programm „Feinwäsche” hingegen garantiert diese Temperaturangleichung nicht.

Außerdem wird die Kleidung im Wollprogramm nur schonend hin- und her bewegt und mit einer sehr geringen Drehzahl geschleudert (idealerweise maximal 600 U/min)

Es ist nicht nötig, die Wolle/Seide-Kleidung vor dem ersten Tragen waschen. Denn nach dem Strickprozess werden die Stoffe gewaschen, um zum einen überschüssige Farbreste auszuwaschen und zum anderen um Stricköle und Verschmutzungen zu entfernen.

Die Produkte sind alle zu 100% ökologisch einwandfrei hergestellt und werden nicht chemisch ausgerüstet. Gesundheitsbedenkliche Farbstoffe oder textile Hilfsmittel, die z.B. zu Hautirritationen führen können oder die während oder nach der Verarbeitung umweltschädlich wirken, kommen erst gar nicht zum Einsatz. Das verbieten die strengen Herstellungskriterien, die wir eingehalten werden müssen, um für Produkte die Zertifizierungen IVN BEST oder GOTS zu bekommen.

Wir empfehlen grundsätzlich, die Artikel aus Wolle und Wolle/Seide so wenig wie möglich zu waschen. Wolle regeneriert sich an sauerstoffreicher Luft von selbst und kann daher oft auch einfach nur ausgelüftet werden.
(Quelle: Engel Natur)

So selten wie möglich. Wolle und Wasser vertragen sich einfach nicht so gut und daher soll Wolle nur wenig gewaschen werden. Wolle reinigt sich „von selbst“. Die Wollfaser hat eine besondere Oberfläche, die Schmutzpartikel, also auch Gerüche und Schweiß, abstößt und nicht in die Faser eindringen lässt. Nur durch Lüften werden diese Schmutzpartikel von der Faseroberfläche entfernt und der Wollartikel ist wieder hygienisch sauber. Du kennst das von einem Wollpullover oder Ski-Unterwäsche aus Wolle. Auch die müssen nur über Nacht gelüftet werden und sind am anderen Tag wie neu. Klingt ein wenig wie Zauberei? Ja, womöglich. Aber es funktioniert.
(Quelle: Disana)

Als Waschmittel sollte ein spezielles Produkt für Wollwäsche verwendet werden. Seide und Wolle sind Eiweißfasern, die grundsätzlich mit Produkten gepflegt werden sollten, die im leicht sauren Bereich liegen (PH-Wert kleiner 7). Solche Produkte wirken nicht entfettend und schonen gleichzeitig die Fasern. Alkalische Produkte (z.B. Vollwaschmittel, PH-Wert größer 7) führen zum Verfilzen der Wolle, selbst bei sonst richtiger Behandlung.

Wir verwenden seit Jahren das Oliven-Wollwaschmittel von Sonett und können dies sehr empfehlen.

Gallseife ist ein natürliches Fleckmittel, das tatsächlich aus der Galle von Rindern gewonnen wird. Gallseife wird nur punktuell bei Flecken eingesetzt. Da sie sehr stark wirkt, kann sie auch die Farbe des Artikels lösen. Daher vor der eigentlichen Fleckentfernung an einer nicht sichtbaren Stelle des Artikels testen. Gallseife wird mit dem Finger auf die verschmutzte Stelle des noch trockenen Wollartikels aufgetragen. Leicht einreiben und kurz einwirken lassen. Dann den Artikel wie oben beschrieben waschen. Da Gallseife Augen und Schleimhäute verätzen kann, immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
(Quelle: Disana)

Ja, als Alternative eignet sich das Fleckenspray von Sonett sehr gut. Es enthält Bio-Panamarindenextrakt und Zuckertenside, also keine Bestandteile tierischen Ursprungs.

Das Fleckenspray ist ein hoch effektives und zugleich schonendes Mittel zur Fleckentfernung, das auch für empfindliche Textilien, Wolle und Seide bestens geeignet ist.

Leider ist das Verfilzen und Eingehen von Wolle ein chemisch/physikalischer Prozess, der sich nicht umkehren lässt. Der Wollartikel ist kaputt und kann nicht mehr gerettet werden.

Bei nur leicht eingegangenen Kleidungsstücke kann man versuchen diese nach einem Wasserbad (25°C) vorsichtig wieder in die ursprüngliche Größe zu ziehen. Dabei darauf achten, dass die Nähte nicht reißen. Anschließend den Artikel auf einem Kleiderbügel hängend trocknen lassen. Oft hilft das, um einen leicht eingegangenen Wollartikel zu retten.
(Quelle: Disana)

Artikel die Schurwolle oder Seide beinhalten dürfen auf keinen Fall in den Trockner. Dadurch würden die Fasern verfilzen und das Kleidungsstück stark einlaufen, so dass es unbrauchbar wird.

Kleidermotte LarveKleidermotte

Kleidermotten sind Nachtfalter, die weltweit verbreitet sind. In der Natur kommen sie vor allem in Vogelnestern vor. In Haushalten sind sie hauptsächlich als Schädlinge bekannt. Das Weibchen legt ca. 100 bis 250 weiße Eier. Diese werden einzeln auf Wollstoffen, Federn, Pelzen und Polstermöbeln abgelegt. Aus den Eiern schlüpfen nach etwa zwei Wochen gelb-weiße Raupen. Die Larven ernähren sind von Keratin, das in Wollfasern enthalten ist. Daher sind Kleidungsstücke aus Wolle besonders gefährdet von Motten befallen zu werden. Mottenfraß hinterlässt kleine Löcher, häufig auch Fraßrillen, also längliche Löcher; man sieht deutlich, dass Gewebe fehlt. Begünstigt werden Motten durch abgelegte Kleidung, die Haare und Hautschuppen enthält. Als Gegenmaßnahmen können Zedern-, Zirbelkiefer- oder Niembaumholz und deren ätherischen Öle oder Lavendel, in kleinen Stoffsäckchen in den Schrank gelegt werden. Die Kleidungsstücke sollten regelmäßig kontrolliert werden. Der Schrank, in dem die Kleidungsstücke gelagert werden, sollte v.a. bei Befall regelmäßig mit Seifenwasser ausgewaschen werden und Ritzen ausgesaugt werden.

Ist ein Kleidungsstück befallen, hilft es, den Artikel vorsichtig in fast kochendes Wasser einzulegen oder im Tiefkühlschrank zu lagern (für mindestens eine Woche). Waschen bei hohen Temperaturen kann zum Verfilzen der Wolle führen. Bei diesen Prozeduren sollte allerdings – wie bei den anderen Methoden auch – nach einigen Wochen geprüft werden, ob die Textilien wirklich keinen Befall mehr aufweisen. Ansonsten ist die Methode zu wiederholen.

Pelzkäfer

Pelzkäfer

Ähnlich wie bei der Motte verhält es sich auch beim Pelzkäfer. Die Weibchen legen Eier in der Nähe organischer Materialien ab. Die Larven ernähren sich von Wolle und Wolltextilien, Teppichen, Fellen, Federn usw. Das Fraßbild der Larven zeigt an Textilien unregelmäßig geformte Löcher.

Als Vorbeugung hilft es ebenfalls, Staub in der Gegend der Kleidungsstücke zu vermeiden, Schränke sauber zu halten und Fliegengitter an Fenstern zu befestigen. Ist ein Artikel befallen, kann eine Lagerung in der Gefriertruhe helfen.
(Quelle: Disana)

Von chemischen Motten- und Pelzkäferbekämpfungsmethoden raten wir ab, da diese auch oft für den Menschen bedenkliche Stoffe enthalten. Diese Schädlinge sind übrigens auch der Grund, weshalb die meisten Artikel in Plastiktüten verpackt sind.
(Quelle: Engel Natur)

Ist ein Kleidungsstück befallen, hilft es, den Artikel vorsichtig in fast kochendes Wasser einzulegen (dabei auf keinen Fall zu viel hin und herbewegen um ein verfilzen zu verhindern) oder im Tiefkühlschrank zu lagern (für mindestens eine Woche). Waschen bei hohen Temperaturen kann zum Verfilzen der Wolle führen. Bei diesen Prozeduren sollte allerdings – wie bei den anderen Methoden auch – nach einigen Wochen geprüft werden, ob die Textilien wirklich keinen Befall mehr aufweisen. Ansonsten ist die Methode zu wiederholen.

Außerdem sollte man den gesamten Kleiderschrank beziehungsweise alle Schränke, in denen sich Textilien befinden, ausräumen und mit Essigwasser auswischen, denn hier legen die Motten gerne ihre Eier ab. Auf chemische Mittel sollten Sie nach Möglichkeit verzichten, denn sie sind gesundheitsschädlich und oft nicht biologisch abbaubar. Dazu zählen auch die klassischen Mottenkugeln: Sie enthalten eine chemische Verbindung namens Naphthalin – einen bizyklischen Kohlenwasserstoff, der sehr gesundheitsschädlich ist.
(Quelle: Engel Natur)

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